Herz & Geld?

Herz & Geld?

 

Eine der großen Fragen des Lebens lautet: Wo hängt mein Herz?

An Geld? An Gesundheit? An Sicherheit? An Menschen?

All das sind gute und wertvolle Gaben Gottes. Doch was geschieht, wenn sie plötzlich nicht mehr da sind? Was bleibt dann?

Jesus sagt:

„Wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.“ (Matthäus 6,21)

Die ersten Christen hatten ihren Schatz nicht in erster Linie im Besitz, sondern in Christus. Deshalb beschreibt die Bibel sie als Menschen, die „ein Herz und eine Seele“ waren. Sie teilten ihr Leben miteinander. Sie freuten sich gemeinsam, trugen Lasten gemeinsam und ließen einander nicht allein. Wer hatte, half dem, der weniger hatte.

 

Warum konnten sie so leben?

 

Weil ihr Herz an etwas hing, das größer war als Geld, Besitz oder persönlicher Vorteil. Ihr Herz hing an Jesus Christus.

 

Das fordert uns bis heute heraus.

 

Denn Geld an sich ist nicht das Problem. Gesundheit ist nicht das Problem. Besitz ist nicht das Problem. Die Frage ist vielmehr:

 

Werden diese Dinge zu unserem Halt, zu unserer Sicherheit, zu unserem Schatz?

 

Denn Geld kann man verlieren. Gesundheit kann man verlieren. Menschen können uns verlassen. Erfolg kann vergehen.

 

Doch wer sein Herz an Christus hängt, findet einen Halt, der bleibt.

 

Was können wir also von der ersten Gemeinde lernen?

Vielleicht dies: Dass wir nicht fragen: Was gehört mir? Sondern: Was hat Gott mir anvertraut?

Dass wir einander nicht als Konkurrenten sehen, sondern als Geschwister.

Dass wir lernen zu teilen – Zeit, Aufmerksamkeit, Fähigkeiten, Trost, Gebet und dort, wo es nötig ist, auch materielle Dinge.

 

Die erste Gemeinde war nicht deshalb stark, weil alle gleich viel hatten. Sie war stark, weil sie wussten, wem sie gehörten.

Und vielleicht ist genau das die entscheidende Frage:

 

Wo hängt mein Herz?

 

Denn woran unser Herz hängt, das prägt unser Denken, unsere Entscheidungen und unseren Umgang miteinander.

 

Wo Christus die Mitte ist, entsteht Gemeinschaft.

Dann wird aus vielen Einzelnen ein Leib.

Dann wird aus „ich“ und „mein“ immer mehr ein „wir“ und „unser“.

Dann wird etwas sichtbar von dem, was die Bibel über die ersten Christen sagt:

Sie waren ein Herz und eine Seele. (Apostelgeschichte 4,32)

 

Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im nächsten Gottesdienst.

Herzliche Einladung!

📅 Sonntag, 14. Juni 2026
🕔 Beginn: 17:00 Uhr
📍 Pfarrheim St. Margarethen an der Raab

Wir freuen uns auf euch!

Peter & Team

www.gebetshaus.at

 

 

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